Regionalliga Bayern 16. Spieltag: Samstag, 19.10., 14:00 Uhr

TSV Rain – VfB Eichstätt

Im letzten Heimspiel der Vorrunde kann der TSV Rain den Fans aus Rain und der Umgebung noch ein richtiges Schmankerl anbieten. Mit dem VfB Eichstätt erscheint nicht nur ein Lokalrivale zum Derby, sondern auch der aktuelle, bayerische Amateurmeister des Jahres 2019. Allein diese Tatsache sollte Grund genug sein, um dem Georg-Weber-Stadion einen Besuch abzustatten.

Die Gäste aus der Domstadt machten am vergangenen Spieltag durch den 2:1-Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen beste Werbung für das Derby. „In Rain wollen wir nun nachlegen, damit wir den Anschluss an die vorderen Plätze nicht aus den Augen verlieren,“ war aus Eichstätt zu vernehmen. Doch in Eichstätt weiß man sehr genau, dass solch eine überragende Saison wie die vergangene, als der VfB mit 66 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz abschloss, nur sehr schwer zu wiederholen sein wird. Erschwert wird das ganze natürlich durch das Aufrüsten des SV Türkgücü München und des letztjährigen Hauptkonkurrenten 1.FC Schweinfurt 05. Die Münchner führen die Regionalliga derzeit mit 34 Punkten an. Dahinter folgt auf Rang zwei Schweinfurt mit 31 Punkte. Nach der aktuellen Sachlage zu urteilen wird der VfB Eichstätt auf Rang zehn mit 20 Punkten dem Führungsduo nicht mehr gefährlich werden können. Doch für eine sorgenfreie Saison wird es allemal wieder ausreichen. Zum Leidwesen des Eichstätter sportlichen Leiters Hans Benz, der ja auch schon für den TSV Rain aktiv war, zeigte sein Team für sein Gusto zu oft ihre zwei Gesichter. Während man zuhause eine Macht ist, und 15 von 20 Punkten in den heimischen Gefilden einfuhr, war Benz auswärts oft unzufrieden. Fünf Punkte holten die heutigen Rainer Gäste bisher in der Fremde. Mit Fabian Eberle und Atdhedon Lushi, die beide bisher jeweils sechs Tore erzielt haben, sowie mit Philipp Federl mit fünf Toren verfügt der VfB über exzellente Offensivspieler. Dennoch hat der aus dem SV Karlshuld hervorgegangene, 44-jährige Trainer Markus Mattes ein paar Sorgenfalten im Gesicht. Mit den beiden gesperrten Jakob Zitzelsberger (vorher SSV Jahn Regensburg II) und Lucas Schraufstetter fallen zwei wichtige Defensivspieler wegen ihrer Sperren aus.

Der TSV Rain hat zwei enorm schwere Spiele hinter sich, bei der die Mannschaft trotz aller Anstrengungen nicht Punkten konnte. Dem 1:2 im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth folgte zuletzt das 0:2 in Heimstetten, gegen den SV Türkgücü München. „Es sind andere Spiele, die wir gewinnen müssen, um in der Regionalliga zu bleiben,“ sagte dazu Rains junger Trainer Alexander Käs. Zumindest hat sich vor dem Derby die personelle Seite etwas gebessert. Mit Maximilian Bär und Johannes Müller stehen wenigstens wieder zwei Rekonvaleszenten aus der langen Ausfallliste im Kader. Nach dem derzeitigen Sachstand ist bei Maximilian Bär ein Einsatz vermutlich eher möglich als beim „Denker“ Johannes Müller. Hinzu kommt, dass bei Julian Brandt die Fitness mit jedem Training zunimmt. Die anderen Rekonvaleszenten wie z. B. Andreas Götz, Maximilian Käser oder Dominic Robinson sind noch nicht soweit. Blerand Kurtishaj ist ohnehin noch gesperrt. Dies alles ändert nichts an der Tatsache, dass der TSV Rain alles versuchen muss, um das Spiel zu gewinnen. Schließlich wollen die Rainer den letzten Tabellenplatz irgendwann einmal verlassen. Hauptaugenmerk wird aus Rainer Sicht sein, dass man das Spiel in die Spitze forciert, damit endlich einmal mehr Torgefahr auf das gegnerische Gehäuse erreicht wird. Und dazu ist es egal, wie der Gegner heißt oder ob es ein Derby ist oder nicht.

Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Christoph Hartmann (Tor), Dominik Bobinger, Rene Schröder, Fabian Triebel, Marko Cosic, Stefan Müller, Maximilian Bär, Johannes Müller, Jonas Greppmeir, Michael Krabler, Tjark Dannemann, David Bauer, Marco Luburic, Julian Brandt, Arif Ekin, Michael Knötzinger und Michael Haid.

Schiedsrichter: Matthias Zacher (SV Nußdorf/Inn)
SRA I: Johannes Huber (TSV 1883 Bogen)
SRA II: Alexander Schkarlat (SV Weidenbach)
4. Offizieller: Michael Tittmann (TSV Winkelhaid)

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