Regionalliga 21. Spieltag: Samstag, 23.11., 14:00 Uhr

1. FC Schweinfurt 05 - TSV Rain

Eine sehr ambitionierte Aufgabe wartet auf den TSV Rain im letzten Auswärtsspiel des Kalenderjahres 2019. Sein Gastgeber 1.FC Schweinfurt 05 startete heuer als einer der Topfavoriten um die Meisterschaft in die Saison. Zudem wollen die Unterfranken in naher Zukunft unbedingt in den Profibereich. Freilich hatten sich die „Schnüdel“ den Saisonverlauf etwas anders vorgestellt, als er tatsächlich gekommen ist. Nach dem 2:2-Unentschieden am 2. November im Unterfranken-Derby beim TSV Aubstadt trennte sich der 1.FCS von seinem Trainer Timo Wenzel und verpflichtete als Nachfolger den Ex-Ingolstädter Tobias Strobl.

Der 32-jährige Übungsleiter erwischte mit seinem neuen Team gleich einen Superstart. Den 1:0-Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II konnte man sicher erwarten. Aufmerksamkeit erregte dann aber am vergangenem Wochenende der 3:0-Sieg beim SV Wacker Burghausen. An der Salzach lieferte Schweinfurt in der ersten Halbzeit eine hervorragende Leistung ab und so stand das Endergebnis schon zur Pause fest. Rains Trainer Alexander Käs sah sich dieses Spiel in der Nachschau an und war tief beeindruckt: „Eine exzellente Leistung,“ lobte der Rainer Übungsleiter. Besonders die Lauffreudigkeit und die offensiv ausgerichtete Spielweise hatte es Käs angetan. Mit Adam Jabiri hat Schweinfurt den aktuell mit Lukas Riglewski (SV Heimstetten) und Björn Schnitzer (SV Viktoria Aschaffenburg) Führenden der Torschützenliste in seinen Reihen. 12 Treffer weist diese Trio jeweils auf. An das Hinspiel erinnert man sich beim TSV Rain noch sehr gut. Nach einer der besten Rainer Saisonleistungen gewannen die Käs-Schützlinge nach zwei Toren von Maximilian Käser und einem Treffer von Tjark Dannemann bei einem Gegentreffer von Adam Jabiri mit 3:1.

Heute muss Trainer Alexander Käs und sein spielender Co-Trainer Johannes Müller sein Team, wie schon am letzten Samstag gegen den TSV 1860 Rosenheim, auf einigen wichtigen Positionen ändern. Grund dafür ist wiederum die Sperre einiger Akteure. So fallen heute Innenverteidiger David Bauer, zweifacher Torschütze zuletzt, und Marko Cosic, ein Treffer gegen Rosenheim aus. Zudem erhielt ja in diesem Spiel auch noch Jonas Greppmeir die rote Karte. Doch dieses Trio kann Alexander Käs heute adäquat ersetzen. Mit Dominik Bobinger, Arif Ekin und Rene Schöder sind heute wieder drei Akteure dabei, die zuletzt gesperrt waren. Dazu kommt noch der Rekonvaleszent Maximilian Käser. Diese Personalien stoßen Alexander Käs gar nicht so auf: „Zuletzt ist es uns sehr gut gelungen die gesperrten Spieler zu kompensieren.“ Zudem hat sich die Situation durch den traumhaften Rückrundenstart beim TSV Rain sehr zum Positiven verwandelt. Nach den drei Siegen in Serie hat der TSV Rain auch in Schweinfurt nichts zu verlieren und kann von daher befreit aufspielen. Sollten die Schweinfurter dann besser sein - und den TSV Rain besiegen - wäre dies kein Beinbruch. Druck hat Rain in Schweinfurt jedenfalls keinen. Käs freut sich besonders auf die Atmosphäre im Willy-Sachs-Stadion: „Dort zu spielen ist für jede Mannschaft immer etwas besonderes.“ Was Käs zuletzt nicht so gefallen hat, war die Schlussphase seines Teams gegen den TSV 1860 Rosenheim. „Für mich kamen da zwei Faktoren zusammen, zum einem machten wir das 4:1 trotz einer hervorragenden Chance nicht, und zum anderen haben wir nicht mehr ganz so konzentriert gespielt wie ich mir das gewünscht hätte.“ Doch die Konzentration wird heute in Schweinfurt bestimmt wieder da sein, ist sich Alexander Käs sehr sicher.

Aufgebot TSV Rain: Christoph Hartmann und Luca Peuser (Tor), Dominik Bobinger, Rene Schröder, Fabian Triebel, Stefan Müller, Maximilian Bär, Maximilian Käser, Johannes Müller, Michael Krabler, Tjark Dannemann, Andreas Götz, Blerand Kurtishaj, Marco Luburic, Julian Brandt, Arif Ekin, Michael Knötzinger und Dominic Robinson.

Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (1.FC Rieden)
SRA I: Matthias Kraus (1.FC Rieden)
SRA II: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth)
4: Offizielle: Steffen Stegmann (BFV)

Abfahrt: 8:30 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder eine Mitfahrgelegenheit.

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