Regionalliga Bayern 22. Spieltag: Samstag, 13.11., 14:00 Uhr

SV Viktoria Aschaffenburg - TSV Rain

Nach der unfreiwilligen, wegen einiger Corona-Fälle beim Gegner 1.FC Schweinfurt 05 bedingten Spielpause am vergangenen Wochenende greift der TSV Rain an diesem Spieltag wieder in das Geschehen der Regionalliga-Bayern ein. Dazu reisen die Blumenstädter in den äußersten Nordwesten des Freistaates, zum SV Viktoria Aschaffenburg. Und dort, an der kleinen Schönbusch-Allee, wartet eine Herkulesaufgabe auf die Schützlinge von Trainer Christian Krzyzanowski und seines spielenden Co-Trainers Johannes Müller.

Der SV Viktoria Aschaffenburg ist in Bayerns höchster Spielklasse ein nicht mehr wegzudenkender Faktor im Spielbetrieb. Nach seiner Rückkehr aus dem hessischen Exil haben sich die Viktorianer durch ihr äußerst sympathisches Auftreten große Sympathien bei den bayerischen Vereinen erworben. Besonders zuhause sind die Randhessen eine Macht. Doch in der laufenden Saison will es noch nicht wie gewünscht und erwartet laufen. Mit 25 Punkten belegt das Team von Trainer Jochen Seitz den elften Tabellenplatz. Diese Punkteanzahl deckelt die Planungen auf einem Spitzenplatz doch in einem erheblichen Maße. Auf der anderen Seite ist die Gefahr nach hinten durchgereicht zu werden auch nicht sonderlich groß. Sportlich war es in dieser Saison oft so, dass die Mannschaft einen guten Fußball spielte, und auch viele Torchancen kreierte, doch zum Leidwesen der eigenen Fans ließ die Viktoria allzu viele Torchancen leichtfertig ungenutzt. Geht es nach dem Willen des TSV Rain, kann dieser Fakt zumindest im heutigen Spiel noch andauern. Zuletzt unterlag die Viktoria beim TSV Buchbach mit 0:1. Bobachter des Spieles sprachen dabei von einem „dreckigen Sieg“ der Buchbacher. Aber gerade solche Siege sind oft die wichtigsten Dreier der Saison.

Beim TSV Rain sieht Trainer Christian Krzyzanowski dem Spiel sehr hoffnungsfroh entgegen. Und dafür hat der Rainer Chefanweiser durchaus seine Gründe: „Bei uns war in der ganzen Woche ein richtig guter Zug im Training, die Mannschaft hat toll mitgezogen und ausgezeichnet gearbeitet,“ so Krzyzanowski weiter. Geht es nach dem Neuburger, soll sich das Team dafür am Samstag wieder einmal belohnen. Dies war ja zuletzt in Rosenheim beim Tabellenletzten und beim Zweiten SpVgg Bayreuth nicht der Fall, und dies wurmt Krzyzanowski immer noch. In diesen beiden genannten Spielen hat die Mannschaft auch ordentliche Leistungen abgeliefert, nur die Ausbeute war statt der durchaus möglichen vier Punkte gleich Null, weil beide Partien schlicht und einfach verloren wurden. Eine solche Großzügigkeit soll heute nicht an den Tag gelegt werden: „Aber in diesem Punkt bin ich heute auch zuversichtlich, so Krzyzanowski weiter. Personell kann man beimn TSV Rain, lässt man die Langzeitverletzten außer Acht, nahezu aus den Vollen schöpfen. So wird Christian Krzyzanowski den Fokus heute wieder auf eine konsequente und sichere Defensivleistung legen: „Sie muss wieder unsere Basis für einen angestrebten Punktgewinn sein“, hört am immer wieder aus dem Rainer Lager. Im Mittelfeld sollen unter anderem die Gebrüder Stefan und Johannes Müller für die nötigen Impulse nach vorne sorgen, um mit den punktuellen Nadelstichen für Torgefahr zu sorgen. Wie die Aufstellung im Einzelnen aussieht, wird wie immer erst kurzfristig entschieden. Dies hängt  vor allem von den Trainingsleistungen und der taktischen Ausrichtung ab. Trainer Christian Krzyzanowski jedenfalls ist fest entschlossen, dieses Mal nicht mit leeren Händen nach Hause zurückzukehren. In dieser Hinsicht haben wir unser Soll mittlerweile erfüllt schmunzelt der Rainer Trainer.

Schiedsrichter:  Andreas Dinger (TSV Bischofsgrün)

SRA I:   Andreas Voll (TSV Kelbachgrund-Kleukheim)

SRAII:   Martin Götz (SV Steppch)

4. Offizieller:  Steffen Stegmann (TSV 1947 Rothenbuch)

Abfahrt:   8:30 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit.

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