Bayernliga 11. Spieltag: Samstag, 08.09., 15:00 Uhr

TSV Rain – SV Türkgücü-Ataspor München

Zum Ausklang der letzten englischen Woche im Kalenderjahr 2018 empfängt der TSV Rain noch einen extrem starken Gegner. Der hoch ambitionierte Neuling und Tabellenführer SV Türkgücü-Ataspor München gibt im Georg-Weber-Stadion seine Visitenkarte ab, und gilt in diesem Spiel als klarer Favorit. Im Kader der Gäste stehen dabei mit dem aus Hohenwart stammenden Sebastian Mitterhuber und Giovanni Goia zwei ehemalige Rainer Spieler. Während Mitterhuber zu den Führungsspielern gehört, fällt der 26-jährige Goia wegen eines Muskelbündelrisses weiterhin aus, und ist somit in Rain nicht dabei.

Derzeit geht das kickende Personal des TSV Rain durch ein richtiges Wellenbad der Gefühle. Da ist zum einen die sehr gute Leistung im Spiel beim starken SSV Jahn Regensburg II. Die Schützlinge von Trainer Karl Schreitmüller drehten dabei das Spiel nach dem 0:1-Pausenrückstand noch, und gewannen am Ende nicht unverdient mit 2:1. Drei Tage später im Pokalspiel beim Regionalliga-Absteiger SV Seligenporten spielte das Team eine sehr gute Anfangsphase und diktierte die ersten 30 Minuten. Die starke Leistung mündete in eine 2:0-Führung. Acht Minuten vor der Pause leistete man sich einen völlig unnötigen Fauxpas, der den 1:2-Anschlusstreffer des SV Seligenporten nach sich zog. Vor dem Seitenwechsel hatte Rain sogar noch Glück, denn sonst wäre das Spiel schon vor der Pause egalisiert gewesen. Nach dem Seitenwechsel baute der SVS erwartungsgemäß einen enormen Druck auf das Rainer Tor auf. Dieser führte Mitte der zweiten Halbzeit zu einem Doppelschlag des Teams aus dem Landkreis Neumarkt. Im Grunde hatten die Rainer in der zweiten Halbzeit nichts mehr entgegenzusetzen und verloren am Ende auch verdient mit 2:3. Schade, weil bei mehr Konzentration deutlich mehr drin gewesen wäre. Der Pokal ist somit Geschichte. Nun gilt die ganze Konzentration den Meisterschaftsspielen.

Mit dem SV Türkgücü-Ataspor München gastiert heute das mit Abstand beste Team der Bayernliga-Süd in Rain. Der Kader der Münchner genügt schon heute höheren Ansprüchen und ist quasi jetzt schon reif für die Regionalliga-Bayern. Viele Spieler kickten schon in der dritten Liga. Nahezu fast alle Spieler wurden bei höherklassigen Vereinen ausgebildet. Zuhause, auf der Anlage des SV Heimstetten sind die Osmanen eine absolute Macht. Aus ihren sechs Heimspielen holten die Münchner alle achtzehn möglichen Punkten. Auswärts dagegen läuft es bis dato noch nicht so rund. In der Fremde schoss Türkgücü in den fünf Spielen nur drei Tore. Dafür steht die Mannschaft extrem gut in der Ordnung und macht kaum technische Fehler. Ballverluste sind eine absolute Rarität im Spiel der Münchner.

Beim TSV Rain will man die Schlappe im Toto-Pokal schnellsten vergessen, und alles tun damit die Mannschaft wieder in die Spur kommt. Bezüglich des Personal lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts sagen. So stehen hinter einigen arrivierten Spielern wie z. B. hinter Johannes Rothgang noch dicke Fragezeichen, ob sie dabei sind oder nicht. Da der Kader, aber 24 Spieler umfasst, sollten die Auswahlmöglichkeiten für das Trainer-Trio groß genug sein um eine vernünftige Aufstellung zu präsentieren.

Aufgebot TSV Rain: Kevin Maschke und Christoph Hartmann (Tor), Dominik Bobinger, Rene Schröder, Fabian Triebel, Marko Cosic, Stefan Müller, Maximilian Bär, Maximilian Käser, Johannes Müller, Michael Krabler, Marco Zupur, Andreas Götz, David Bauer, Blerand Kurtishaj, Marco Luburic, Julian Brandt und Michael Belousow.

Schiedsrichter: Michael Hofbauer (TSV Bernau)
SRA I: Felix Otter (SV Reichertsheim)
SRA II: Ronny Schmidt (TSV Emmering)

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