A-Junioren Landesliga:

Die Rainer A-Junioren kassierten beim U19 Team des TSV Schwaben Augsburg eine bittere und vermeidbare 4:1 Niederlage. Trotz guter Einstellung zum Spiel waren letztendlich zu viele individuelle Fehler ausschlaggebend für die Niederlage. 

Von Beginn an entwickelte sich ein sehr kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel mit wenigen Abschlussaktionen auf beiden Seiten. Beide Teams versuchten immer wieder erfolglos, mit langen Bällen die Abwehr des Gegners unter Druck zu setzen. So dauerte es bis zur 26. Spielminute, ehe der Augsburger Fabian Bühler im Laufduell Rains Abwehr überlief und die 1:0 Führung für die Heimmannschaft erzielte. Bereits fünf Minuten später erhöhte Jannick Piller in der 31. Spielminute nach einem Fehler in Rains Defensive auf 2:0.

Doch der Rainer Nachwuchs zeigte jetzt Moral und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. So war es nach einem Eckball Ralf Rechenauer, der in der 41. Spielminute mit einem Abstauber den 2:1 Anschlusstreffer erzielte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte hatte der TSV Rain jetzt seine beste Phase im Spiel und drängte auf den Ausgleich. Gerade über die rechte Außenbahn brachte der eingewechselte Talha Kulak in Zusammenspiel mit Pius Besel jetzt enormen Druck nach vorne. Doch letztendlich blieb man vor dem Tor zu harmlos oder blieb an der gut gestaffelten Abwehr der Heimmannschaft hängen. Dass die Gastgeber über eine der gefährlichsten Offensiven der Liga verfügen zeigten sie dann nochmal in der 86. Und 90. Spielminute, als man zwei Konter zum 3:1 durch Luka Poljak und 4:1 durch erneut Jannick Piller erfolgreich abschloss.

Nach zwei Niederlagen und zwei Siegen hat man im Lager des TSV eine ausgeglichene Bilanz und befindet sich im Mittelfeld der Tabelle. Kommenden Samstag ist man zu Gast beim Mitaufsteiger TSV Dachau, wo man, will man in der Liga bleiben, punkten muss.

 

Rainer U14 verliert beim starken SV Mering

Die Tillystädter waren im zweiten Saisonspiel beim SV Mering sofort auf Betriebstemperatur. Ein Freistoß von Jonas Zinsmeister landete nach 4 Minuten an der Latte. In der 6. Min dann eine höchstumstrittene Situation: Nach weitem Pass nach vorne versuchte Nico Meier den Ball am herauseilenden Torhüter vorbeizuspitzeln. Dessen Handspiel außerhalb des Strafraums wurde aber zur Verwunderung aller NICHT mit einer roten Karte bestraft, obwohl er eine klare Torchance als letzter Mann vereitelte. In der 9. Min der erste gute Vorstoß der favorisierten Gastgeber, aber Torwart Jakov Ponjavic rettete stark gegen den schnellen Stürmer. Auch 8 Minuten später war der TSV Schlussmann nach einem Meringer Konter glänzend zur Stelle. Doch in der Folge waren wieder die Rainer Jungs um den in der Vorwoche schmerzlich vermissten Mittelfeldakteur Xaver Scherer überlegen. Unmittelbar vor der Pause gab es noch eine Riesenchance zur nicht unverdienten Gästeführung, als Niko Meier auf Julian Fritsch durchsteckte. Doch dessen Schuss aus 16 Metern war nicht platziert genug und konnte vom Torhüter pariert werden.

Wie schon im letzten Spiel kam der TSV schlecht aus der Halbzeitpause: Nach einem Freistoß aus 30 Metern bekamen die Abwehrspieler den Ball nicht aus dem Strafraum, der Abstauber saß zum 1:0 für Mering. Und in der 43. Min war Torwart Jakov Ponjavic bei einem satten Torschuss aus 20 Metern noch mit den Fingerm am Ball, konnte das 2:0 aber nicht verhindern. Der TSV hatte anschließend Mühe sich von diesem Schlag zu erholen, hielt aber kämpferisch stark dagegen und spielte weiter mutig nach vorne. Der Gastgeber hatte dadurch bei seinen Kontern mehr Raum und konnte sich nun häufiger gefährlich vors Tor kombinieren. So auch in der 55. Min: Ein schön herausgespielter Angriff über die linke Seite wurde nach flacher Hereingabe zentral zum 3:0 verwertet. Ein Eigentor der Gastgeber nach einem missglückten Rückpass (63. Min) brachte die Gäste nochmal auf 1:3 heran, doch die Heimelf war dem nächsten Treffer näher. Jakov Ponjavic musste in der Schlussphase ein ums andere Mal in höchster Not retten.

Und so steht am Ende ein insgesamt verdienter Sieg für die bessere Mannschaft zu Buche, die aber auch durch die umstrittene Situation aus der Anfangsphase begünstigt wurde.

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