TSV Rain startet ins Landesliga-Abenteuer

TSV Rain – TV Waal (Sa., 18.30 Uhr)

Noch wenige Tage, dann wird es ernst! Nach zwei Aufstiegen in Folge ist der TSV Rain in der Landesliga Westsüdwest angekommen, einer Spielklasse, die bis vor der Strukturreform des BTTV vor gut einem Jahr noch als 1. Bezirksliga Schwaben bekannt war. Die Ligenbezeichnung ist allerdings nur ein Randaspekt – entscheidend ist die sportliche Herausforderung, und die ist für das gegenüber dem Vorjahr unveränderte TSV-Sextett zweifelsohne groß.

 

Das Saisonziel ist klar umrissen: Das Team um Mannschaftskapitän Jürgen Genz peilt in der Zehnerliga mindestens den siebten Tabellenplatz an, der den Klassenerhalt garantiert. Doch wer sind die Hauptkonkurrenten im Kampf gegen die beiden Abstiegsplätze sowie Relegationsrang acht?

Hierfür kommen zunächst einmal die beiden Mitaufsteiger in Betracht: die TTF Blaichach-Burgberg, Meister der Bezirksoberliga Schwaben-Süd, sowie der TV Dillingen II, der in Schwaben-Nord als Vizemeister hinter dem TSV Rain einlief und über die Relegation nach oben kletterte.

Nicht leicht dürften es auch wieder die TTF Bad Wörishofen haben. Die Kneippstädter waren nach der Relegation sportlich eigentlich bereits abgestiegen, profitierten aber vom Rückzug des TSV Seeg aus der Landesliga.

Auch gegen die TSG Hochzoll II, den TSV Königsbrunn II und den SV Nordendorf sehen sich die Rainer nicht chancenlos – diese Teams landeten im letzten Jahr im Mittelfeld und scheinen personell nicht unbedingt verbessert.

Wenn es um die Teams geht, die ganz oben landen, fallen vor allem drei Namen: Verbandsliga-Absteiger TSG Hochzoll, der den direkten Wiederaufstieg anstrebt, Vorjahres-Vizemeister TTSC Warmisried und der TV Waal.

Der Tabellendritte des Vorjahres gibt am kommenden Samstag, 14. September, ab 18.30 Uhr seine Visitenkarte in der Rainer Grundschulturnhalle ab – ein denkbar harter Brocken also für den Neuling zum Saisonauftakt. Die Ostallgäuer sind für die Rainer keineswegs ein unbeschriebenes Blatt: Zu früheren Bezirksoberliga-Zeiten kreuzte man schon wiederholt die Klingen. Die beiden Routiniers Herbert Fabisch und Helmut Heim im mittleren Paarkreuz sind von damals noch mit dabei; aus Bayernliga-Partien gegen den SC Fürstenfeldbruck sind zudem die zwei vor Jahren nach Waal gewechselten Christian Schirmer und Andreas Micholka bekannt.

Für den TSV Rain treten wie in der letzten Saison Gerhard Wittmeier, Marco Klein, Wolfgang Römer, Jürgen Genz, Artur Klein und Roland Wittmeier an die Tische. (wrö)

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