Damit war nun wirklich nicht zu rechnen: Im als Abstiegsduell apostrophierten Heimspiel gegen die TTF Bad Wörishofen setzte sich Rains Landesliga-Mannschaft überaus klar mit 9:1 durch. Mit 6:6 Punkten hat sie sich damit auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet. Weniger erfolgreich agierten die weiteren TSV-Teams. Die Dritte unterlag beim SV Kaisheim 4:9 und bleibt damit ohne Habenzähler, die erste Jugend hatte beim Tabellenführer TTC Auchsesheim keine Chance (1:9) und die zweite Jugend musste sich in Mertingen knapp mit 4:6 geschlagen geben.

 

Herren-Landesliga Westsüdwest:

TSV Rain – TTF Bad Wörishofen 9:1

Fulminanter Abend für den TSV Rain! Gegen den langjährigen Landesligisten aus Bad Wörishofen gelang den Blumenstädtern ein Kantersieg, mit dem sie ihr Punktekonto ausgeglichen (6:6) und den Vorsprung auf die weiterhin sieglosen Gäste auf fünf Zähler erhöht haben. „Heute haben wir wieder eine deutliche Duftmarke gesetzt!“ lautete denn auch das hochzufriedene Fazit von Spitzenspieler Gerhard Wittmeier. Das 9:1 war quasi der Gegenentwurf zu dem mit 2:9 verlorenen Spiel in Warmisried am letzten Spieltag: Auch diesmal wurden wieder vier Partien im fünften Satz entschieden, diesmal fielen sie aber alle zugunsten der gastgebenden Rainer aus. So täuscht das klare Endergebnis etwas darüber hinweg, dass die Kneippstädter engagiert Paroli boten – Marco Klein und Gerhard Wittmeier hatten gegen Wörishofens unorthodox spielenden Einser Xaver Eschenlohr große Mühe, und auch Jürgen Genz (gegen Horst Müller) und Artur Klein (gegen den 73-jährigen Haudegen Dieter Gerhardinger) mussten alles aufbieten, um als Sieger die Tische zu verlassen. Dass das TSV-Team an diesem Abend das bessere war, war allerdings unstreitig – zu schnell hatten die Gastgeber sich einen 6:0-Vorsprung erarbeitet und bis dahin nur vier gegnerische Satzgewinne zugelassen. Die Doppel schlugen diesmal optimal zu: M. Klein/Genz, G. Wittmeier/A. Klein und die erstmals zusammen spielenden Römer/Wenninger kamen zu recht sicheren Siegen. Mit 3:0 setzten sich zudem Gerhard Wittmeier gegen Karl Deeg und Wolfgang Römer gegen Rudi Grund durch. Den Ehrenpunkt an die Gäste gab bei seinem Landesliga-Heimdebüt David Wenninger, nicht ganz frei von Lampenfieber, an Hermann Kees ab.

 

Herren-Bezirksklasse C Nord:

SV Kaisheim - TSV Rain III 9:4

Die Niederlagenserie der dritten Herrenmannschaft des TSV hält an. Auch im Kellerduell beim SV Kaisheim kassierten die Rainer eine deutliche Niederlage. Mit ausschlaggebend war, dass die Gäste bereits in den Eingangsdoppeln 3:0 ins Hintertreffen gerieten. In den Einzeln hielten die Rainer zwar dann besser dagegen, doch das Glück stand ihnen vor allem in den engen Partien nicht auf ihrer Seite. Nur eines von sechs Fünfsatzspielen ging an das TSV-Team: Kapitän Erwin Lenk punktete nach einem extrem eng geführten Duell gegen Martin Mayr. Erfolgreichster Gästeakteur war der an eins spielende Max Bleimayr, der gegen Tim Risch und Mayr beide Einzel gewann. Ein weiterer Zähler kam von Bruno Chmielorz (3:1 gegen Manuel Neubauer).

 

Jugend-Bezirksklasse A:

TTC Auchsesheim - TSV Rain 9:1

Tabellenführer TTC Auchsesheim war einfach zu stark für den Rainer Tischtennis-Nachwuchs. Beim Gastspiel in der Turnhalle Nordheim stand der Sieger beim 6:0-Zwischenstand bereits fest, ohne dass die TSV-Spieler bis dahin einen einzigen Satzgewinn verbucht hatten. Erst dann kamen die Gäste etwas besser ins Spiel. Daniel Pfeilschifter kam gegen Felix Hoser in den Entscheidungssatz, Lena Wittke und Louis Olear unterlagen ihre zweiten Einzel mit 1:3 und Marwin Kreft gelang mit einem sicheren 3:0 über Felix Hoser wenigstens der Ehrenpunkt für den Rainer Nachwuchs.

 

Jugend-Bezirksklasse C:

FC Mertingen - TSV Rain II 6:4

Denkbar knapp verlor Rains zweite Jugend ihr Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn in Mertingen. Spielentscheidend war Mertingens Einser Markus Kamm, der seine drei Einzel ohne Satzverlust gewann und damit alleine zu 50 Prozent für den Heimsieg verantwortlich zeichnete. Bei den Gästen gewannen Dennis Braun und Sarah Braun jeweils gegen Sophia Wörner. Besonders erfreulich war der gute Auftritt von Michael Kitzinger, der sich nur Kamm geschlagen geben musste und gegen Noah Eser und Moritz Neiber jeweils als Sieger den Tisch verließ.

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