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Kategorie: TischtennisNews
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Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage - sowie ein Unentschieden, das sich wie ein Sieg anfühlt: Das ist die durchaus respektable Bilanz der TSV-Tischtennisakteure vom Wochenende. Am erfreulichsten ist dabei zweifellos das 7:5, das sich die zweite Herrenmannschaft gegen den TV Dillingen IV erkämpfte. Punktgleich mit Höchstädt bleibt der TSV Rain II damit in der Bezirksklasse A ganz vorne. Das Glück des Tüchtigen hatte die TSV-Jugend im Bezirksklassen-Pokal: Im Derby gegen den VSC Donauwörth stand es nach allen sechs Einzelpartien 3:3. Da das normalerweise entscheidende Doppel in dieser Corona-Saison nicht gespielt wird, musste das Satzverhältnis entscheiden - und das sprach für den Rainer Nachwuchs. Mit einem nicht ganz zufriedenstellenden Unentschieden (6:6) kehrte das TSV-Landesligateam vom Gastspiel beim Post-SV Augsburg II zurück. Unglücklich beide Punkte abgegeben hat die zweite Jugend des TSV Rain, die beim TSV Bäumenheim 4:5 verlor.

 

Herren-Landesliga Westsüdwest:

Post-SV Augsburg II - TSV Rain 6:6

Erst sechs Wochen nach dem Auftaktsieg in eigener Halle gegen Bad Wörishofen (7:5) bestritt Tischtennis-Landesligist TSV Rain sein zweites Saisonspiel, das ihn zum Aufsteiger Post-SV Augsburg II führte. Im imposanten, vor zwei Jahre auf dem Gelände des Sheridanparks eröffneten vereinseigenen Sport- und Gesundheitszentrum myPSA taten sich die Gäste aus Nordschwaben unerwartet schwer und waren am Ende froh, wenigstens noch einen Punkt zu entführen. "Das war heute sicher nicht unsere beste Leistung!", nahm Spitzenspieler Gerhard Wittmeier kein Blatt vor den Mund, und Kapitän Jürgen Genz sprach davon, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.

Suboptimal lief es für die Rainer insbesondere im vorderen Paarkreuz. Marco Klein fand gegen Gerhard Vaclahovsky nie richtig ins Spiel und gegen Günter Mayr nur phasenweise - am Ende genügte das aber nicht für etwas Zählbares. Wittmeier hatte gegen Mayr zwar keine Probleme, fand aber gegen "Gummiwand" Vaclahovsky ebenfalls nicht die geeigneten Mittel. Da im ersten Durchgang neben Gerhard Wittmeier nur noch Wolfgang Römer (3:1 gegen Axel Dittrich) und Jürgen Genz (3:0 gegen Aydin Tezel) gewonnen hatten, wurde es beim Zwischenstand von 5:3 richtig kritisch für den TSV. Der gegenüber dem Saisonauftakt deutlich verbesserte Römer (3:0 gegen Dirk Hopfer) und Mathias Häusler, der sich trotz Rückenproblemen zu einem Fünfsatzsieg über Dittrich mühte, stellten jedoch postwendend den 5:5-Ausgleich her. Doch erneut schien sich das Blatt zugunsten der Gastgeber zu wenden. Genz nutzte seine Chancen gegen Rainer Gerstmeyr beim 1:3 nicht, und Artur Klein lag gegen Aydin Tezel bereits 0:2 zurück. Doch dann kämpfte sich der Senior im TSV-Tam mit viel Biss zurück in die Partie, drehte sie noch zu einem 3:2-Erfolg und rettete so wenigstens einen Zähler.

 

Herren-Bezirksklasse A:

TSV Rain II - TV Dillingen IV 7:5

Erneut ohne Dieter Wittke und Walter Lang trat Rains Zweite zum Heimspiel gegen die vierte Garnitur aus Dillingen an. So wurde es ein enges Kräftemessen, denn insbesondere im hinteren Paarkreuz boten die sehr gleichmäßig besetzten Gäste dem TSV-Team erfolgreich Paroli. Der überragende Artur Klein im vorderen Paarkreuz (er ließ Luca AStella und Björn Reiß keinen Satzgewinn) und Andreas Grob, der in der Mitte ebenfalls doppelt punktete (nach hartem Kampf gegen Florian Hofweber und zudem gegen Benjamin Handl), waren die Sieggaranten für die Gastgeber, für die außerdem Roland Wittmeier (gegen Reiß), Thomas Simonis (gegen Handl) und Stefan Sturm (gegen Dorina Zappe) jeweils zu einem Erfolg kamen.

 

Jugend-Bezirksklasse C Nord:

TSV Bäumenheim - TSV Rain II 5:4

Eine knappe Niederlage kassierte die zweite Jugend beim Gastspiel in Bäumenheim. Daniel Pfeilschifter und Dennis Braun brachten die Gäste durch Erfolge über Maximilian Eichhorn und Tim Steidl zu Beginn 2:1 in Führung. Dann aber punkteten nur Sarah Braun und Daniel Pfeilschifter noch gegen Steidl, sodass der Heimsieg für Bäumenheim letztlich in Ordnung ging.

 

Jugend-Bezirksklassen-Pokal:

TSV Rain - VSC Donauwörth 3:3 (11:9 Sätze)

Eigentlich dürfte es das im Pokal gar nicht geben - das Spiel ist beendet, und es steht ein Unentschieden auf dem Spielberichtsbogen. In Corona-Zeiten ist das aber doch möglich, da auf das eigentlich entscheidende Doppel verzichtet wird. Konsequenz: Entscheidend war in diesem Fall das Satzverhältnis, und das sprach mit +2 für den TSV-Nachwuchs. Marwin Kreft verpasste gegen Julius Heinrich zwar denkbar knapp den Sieg (2:3), doch da alle fünf anderen Partien klar in drei Sätzen ausgingen, waren Krefts Satzgewinne am Ende ausschlaggebend - natürlich nicht ohne den zweimal souverän erfolgreichen Louis Olear (er ließ Heinrich und Tim Aksu keine Chance) und Lena Wittke, der gegen Aksu ebenfalls ein ungefährdeter Erfolg gelang.