Von einem schwachen Besuch geprägt war die corona-bedingt auf Anfang September verschobene Jahreshauptversammlung der Tischtennis-Abteilung. Wichtigstes Ergebnis: Bei den Neuwahlen wurde der seit vier Jahren amtierende Abteilungsleiter Albert Koroschetz für weitere zwei Jahre bestätigt. Auch Kassier Roland Wittmeier bleibt in seinem Amt. Veränderungen gab es dagegen in den weiteren Positionen: Das Amt des stellvertretenden Abteilungsleiters wurde nicht mehr besetzt, der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Römer übernimmt das Amt des Schriftführers von Sebastian Segnitzer, der nicht mehr kandidierte. Eine weitere Veränderung ist im Nachwuchsbereich zu vermelden: Nach zwei Jahren gab Erwin Lenk diese Aufgabe an Dieter Wittke ab.

Schläger, Bälle und Tische sind desinfiziert, die Aktiven wieder voll im Training und heiß auf die neue Saison. Der unberechenbarste Gegner steht allerdings nicht auf dem Terminplan, sondern lauert unsichtbar auf seine Chance: Wie noch nie zuvor, ist der Verlauf der Spielzeit 2020/21 von einer Unwägbarkeit abhängig, gegen die noch so ausgefeilte Technik und Taktik nichts ausrichten kann – dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten.

Die Fastenzeit bietet ja Gelegenheit, sich im Verzicht auf liebgewonnene Dinge zu üben. Rains Tischtennisspieler haben sich da offenbar ausgerechnet das Gewinnen ausgesucht. An diesem Wochenende jedenfalls gab es für keine der drei Herrenmannschaften etwas zu holen. Die Erste unterlag in eigener Halle dem Landesliga-Tabellenführer TV Dillingen II mit 4:9, die Zweite kam mit demselben Ergebnis geschlagen in der Bezirksklasse A aus Holzheim nachhause, und die Dritte bleibt nach dem 3:9 beim SV Fünfstetten auf dem letzten Tabellenplatz in der Bezirksklasse C. Einziger Lichtblick: das 5:5 der ersten Jugend in Zusamaltheim - mit Blick auf die Tabellensituation aber auch eher eine leise Enttäuschung.

Auftakt für den Endspurt in die Saison 2019/20: Noch sechs Partien hat Rains Landesliga-Tischtennisteam bis zum Saisonende Anfang April zu bestreiten. Die Partie am Samstag hat es in sich, denn mit dem TV Dillingen II gastiert ab 18.30 Uhr der Mitaufsteiger von der Donau, der derzeit an der Tabellenspitze steht. Der TSV Rain befindet sich damit also in der Außenseiterrolle, würde dem Titelaspiranten aber in der heimischen Grundschulturnhalle am Hallenbad liebend gerne zum Stolperstein werden.

Das Ergebnis zwischen Rains Dritter und der Zweiten des TSV Wemding (0:9) war allein schon aufgrund der Tabellensituation in der Bezirksklasse C kein Wunder: Schlusslicht gegen Tabellenführer, noch dazu konnten die Gastgeber nur zu fünft antreten. Bemerkenswerter war da schon die Tatsache, dass mit Albin Würmseher (88) auf Rainer und Günter Traumann (89) auf Wemdinger Seite die beiden ältesten Aktiven im Kreis im Punktspiel aufeinandertrafen. Sportlich erfolgreicher waren die Nachwuchsteams des TSV: Die erste Jugend kam in der Bezirksklasse A zu einem kampflosen Sieg gegen die nicht angetretene Zweite des SSV Höchstädt, die zweite Jugend setzte sich in der Bezirksklasse C mit 6:4 beim VfL Zusamaltheim II durch. Das erste Herrenteam schließlich kam im Final Four des Bezirkspokals auf Verbandsebene nach Niederlagen gegen den SV Nordendorf (1:4) und den TSV Königsbrunn (0:4) sowie einem 4:2 über den TV Dillingen auf den dritten Platz in diesem in Burgau ausgetragenen Turnier.

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