Die Plakette ist erst vor wenigen Tagen angebracht worden, erklärt Hans Ruf. Der Vorsitzende des TSV Rain ist stolz auf das Klimaschutzprojekt, das der Verein vor rund eineinhalb Jahren begonnen und in diesem Frühjahr beendet hat: die Umstellung der Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz auf LED. Für diese Maßnahme gab es auch eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Dieses stellt auch die Plakette aus, die nun den Zaun um das Fußballfeld ziert.

 BMU Fz 2018 Office Farbe deMit der neuen Lichtanlage spare der TSV in den kommenden 20 Jahren 116 Tonnen Kohlendioxid ein, so Ruf. Auch der Stromverbrauch sei deutlich geringer: Es werden nur noch 28 Prozent der Energie benötigt, die das herkömmliche Flutlicht benötigt hatte. Obendrein erhöhe sich die Beleuchtungsstärke um etwa 50 Prozent, sage der Funktionär.

Die alte Anlage wurde 1994 installiert und war zuletzt immer reparaturanfälliger geworden. Bis zu 3000€ im Jahr hat der TSV seinem Vorsitzenden zufolge investieren müssen. So fiel die Entscheidung, dieses Geld lieber in die Umstellung auf LED zu stecken. Auch das Sportheim ist in diesem Zuge mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet worden. Rund 50.000€ habe die komplette Maßnahme gekostet, wobei es Zuschüsse vom Bundesministerium von ca. 15.000€, von der Stadt Rain 8.800€ und vom Bayerischen Landes-Sportverband 6.600€ geben soll.

Die alten Leuchtkörper des Kunstrasenplatzen wurden übrigens wiederverwendet - für den Trainingsplatz, unmittelbar nordwestlich des Hauptspielfelds im Georg-Weber-Stadion. Die Übungsabende können nun mit einen Sechs-Masten-Anlage beleuchtet werden, so Ruf. "Das sind deutlich verbesserte Trainingsbedingungen für alle unsere Mannschaften, vor Allem natürlich für unser Regionalligateam."

Ein Thema, das im Verein seit Längerem immer wieder grassiert, ist ein Flutlicht für den Rasen im Stadion. Das sei freilich auch immer eine Frage des Geldes, sagt Ruf. Aktuell sei nichts in dieser Richtung geplant. Es könnte aber sein, dass der Verband in dieser Sache einmal Druck macht. "Wenn wir länger in der Regionalliga bleiben, dann wird vom BFV ein Flutlicht für das Hauptfeld gefordert. Da gibt es vielleicht noch eine gewisse Übergangszeit, aber dann muss etwas passieren. Sonst werden Strafzahlungen fällig", weiß Ruf. (mwe)

Quelle: Donauwörther Zeitung

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